Über uns

Eines unserer Kern-An­lie­gen ist der Er­hal­t einer tra­di­tio­nel­len, ex­ten­si­ven Wirt­schafts­form. Sie ist ge­kenn­zeich­net durch eine „Misch­wirt­schaft“ von Obst­bäu­men auf stark wach­sen­den Un­ter­la­gen. Bäume mit großen Kronen, in weitem Ab­stand gepflanzt, machen eine entsprechende Un­ter­nut­zung des Grünlands gut möglich. Die für unsere Region ty­pi­schen und dabei auch unsere Landschaft und den damit verbundenen Le­bens­raum ­prä­gen­de Be­wirt­schaf­tungs­for­men finden dadurch die entsprechende Beachtung.

Erhaltung einer traditionellen,
extensiven Wirtschaftsform

Diese Wirt­schafts­form soll jedoch nicht nur aus his­to­ri­schem In­ter­es­se und wegen ihrer her­aus­ra­gen­den Be­deu­tung für un­se­re Kul­tur­land­schaft erhalten werden. Kulturlandschaften basieren immer auf das Zusammenspiel mit dem Menschen – dies erfordert dementsprechend Weichenstellungen auch mit Blick auf die Obst-Gewinnung sowie den sich im Anschluss daraus ergebenden veredelten Produkte. Die sich heute uns darbietende Wirtschaftsweise entstammt der sich über Jahr­hun­der­te entwickelten, unserer Landschaft sehr gut an­ge­pass­ten Kul­turform aufgrund einer land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung, in der stets die Be­lan­ge der Wirt­schaft­lich­keit, des Na­tur­schut­zes, Erhalt der Ar­ten­viel­falt, Pfle­ge und Ge­stal­tung von Le­bens­räu­men sowie der dar­aus re­sul­tie­ren­den ver­schie­de­nen Qua­li­täts­ei­gen­schaf­ten in einer einzigarten Symbiose von Mensch, Tier und Pflanze ihren Niederschlag fanden.

 

Damit ist die Ar­beit des Ver­eins in die Zu­kunft ge­rich­tet. Eine Adaption an die sich ständig verändernden Bedingungen liegt in der „Natur der Sache“; denken wir nur an die derzeitigen kli­ma­ti­scher Ver­än­de­run­gen und die Wirkung auf alt­be­währ­te Sor­ten, die zukünftig wohl nicht mehr generell in unseren Breiten über­le­bens­fä­hig sind. Die Ent­wick­lung ent­spre­chen­d zu­kunfts­fä­hi­ger „Ko­ope­ra­ti­ons­mo­del­le“ ent­lang den verschiedenen Wert­schöp­fungs­ket­ten sowie parallel dazu die Si­cher­stel­lung des re­gio­na­len kul­tu­rel­len Erbes und der Tra­di­tio­nen, zum Beispiel durch Maß­nah­men der Na­tur- und Um­welt­päd­ago­gik, gehen damit einher und sind elementare Aufgaben, denen wir uns mit dem Verein stellen wollen.

 

As­pek­te des Na­tur­schut­zes, der bio­lo­gi­schen Land­wirt­schaft oder re­gio­na­ler Wirt­schafts­kreis­läu­fe sind für den Wie­sen­Obst e.V. al­le­samt von großer Be­deu­tung, je­doch in der vorgegebenen Relation zum zen­tra­len An­lie­gen des Ver­eins: Der Er­hal­tung und Mo­der­ni­sie­rung der tra­di­tio­nel­len, ex­ten­si­ven Wirt­schafts­form und den damit ver­bun­de­nen Wech­sel­wir­kun­gen in den ent­spre­chen­den Kul­tur­land­schaf­ten.

Die­ses Ziel soll auf der Basis einer ent­spre­chend ver­bind­li­chen Sat­zung (Richt­li­nie) er­reicht und die damit ver­bun­de­ne Pro­dukt- und Pro­zess­qua­li­tät ab­ge­si­chert wer­den.

 

 

Diese dient als Grund­la­ge für eine mar­ken­recht­lich ge­schütz­te Kol­lek­tiv­mar­ke (Wort-Bild­mar­ke). Somit wird auch die Vor­aus­set­zung ge­schaf­fen, in wei­te­ren Schrit­ten eine Ein­tra­gung/einen Schutz ent­spre­chend den Op­tio­nen der Ver­ord­nung (EU) Nr. 1151/2012 über Qua­li­täts­re­ge­lun­gen für Agrar­er­zeug­nis­se und Le­bens­mit­tel so­wohl Regionen übergreifend als auch als Basis für die Ein­tra­gung von re­gio­na­len, klein­räu­mig ab­ge­grenz­ten und somit spe­zi­fi­sche­ren geo­gra­fi­schen An­ga­ben zu er­mög­li­chen.


 

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